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Komorbidität von Progredienzangst und psychischen Störungen bei Krebskranken

Titel:     Komorbidität von Progredienzangst und psychischen Störungen bei Krebskranken: Ausmaß und Konsequenzen für den Behandlungsbedarf
Projektleiter:    PD Dr. rer. nat. Andreas Dinkel
Mitarbeiter:    Dipl.-Psych. Katrin Kremsreiter
Laufzeit:     01.01.2010-31.12.2010 (1 Jahr)

Die Angst vor dem Fortschreiten oder Wiederauftreten einer Erkrankung, Progredienzangst (PA), ist bei körperlich Kranken weit verbreitet. PA ist eine adäquate Reaktion auf eine chronische Erkrankung, aber sie ist behandlungsbedürftig, sobald sie übermäßig wird und die Lebensqualität beeinträchtigt. Bei Krebskranken ist PA typischerweise die stärkste Belastung, die sie erleben. Therapiestudien der eigenen Arbeitsgruppe haben gezeigt, dass PA effektiv psychotherapeutisch behandelt werden kann.
Bislang liegen keine empirischen Daten zu der Frage vor, ob diese spezifische krankheits¬assoziierte Angst mit einer psychischen Störung, speziell einer Angststörung, einhergeht. Das Ziel dieser Studie ist es daher, die Komorbidität von PA und klinischen Angststörungen sowie damit assoziierter Besorgnis/Sorgenneigung bei Krebspatienten zu untersuchen und die Konsequenzen von Komorbidität für den psychosozialen Betreuungsbedarf zu bestimmen. Im Rahmen einer Querschnitterhebung werden Patienten mittels SKID-Interview befragt. PA sowie Besorgnis/Sorgenneigung werden mittels Fragebogen erhoben. Geplant ist, ca. 350 stationäre und ambulante Krebspatienten in die Studie einzuschließen.

Förderung: fakultätsinterne Förderung (KKF)