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Towards an Embodied Science of InterSubjectivity

Titel: Towards an Embodied Science of InterSubjectivity (Zu einer Wissenschaft der verkörperten Intersubjektivität) (TESIS)

Koordination: Prof. Dr. Dr. T. Fuchs (Heidelberg); Prof. Dr. E. Di Paolo (San Sebastian)

Projektleitung: Prof. Dr. P. Henningsen, Prof. Dr. C. Lahmann,

Mitarbeiter: A. Eydam, Z. E. Okur, E. Newton-Tanzer

Kooperationspartner:
Prof. Andreas Roepstorff, Aarhus Universitet, Dänemark;
Prof. Dan Zahavi, Center for Subjectivity Research, University of Copenhagen, Dänemark;
Prof. Shaun Gallagher, The University of Hertfordshire, Vereinigtes Königreich;
Prof. Vittorio Gallese, Università degli Studi di Parma, Italien;
Prof. Vasudevi Reddy, University of Portsmouth, Vereinigtes Königreich

University of Chieti, Italien;
LEGO Learning Institute, Dänemark;
Springer Science + Business Media BV, Niederlande;
Interactie Academie, Belgien;
University of Central Florida, USA

Laufzeit: 2011-2015 (4 Jahre)

Beschreibung:
TESIS („Towards an Embodied Science of InterSubjectivity“) ist ein „Initial Training Network“, gefördert gefördert im Rahmen des 7. Rahmenprogramms (Marie Curie Actions) durch die EU. Das Vorhaben zielt darauf ab, die gegenwärtige Wissenschaft durch die interdisziplinäre Erforschung von zentralen, subjektiven Prozessen sowohl zwischen Personen, aber auch Personen und Objekten mit dem Ansatz der Leiblichkeit zu bereichern. Durch die fächerübergreifende Integration von Disziplinen, den Austausch von Forschern und dem Aufbau eines Forums interdisziplinärer Erkenntnisse können Beschränkungen individualistischer und rein kognitivistischer Ansätze überwunden werden. Natur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven sollen zu ganzheitlichen Erkenntnissen verschmolzen werden, die zu einem tieferen Verständnis von „Zwischenmenschlichkeit“ beitragen und zu einer besseren Behandlung von seelischen Krankheiten mit der Symptomatik einer beeinträchtigten Zwischenmenschlichkeit oder Leiblichkeit führen.

TESIS hat einen Schwerpunkt in der

(a) Erforschung neurowissenschaftlicher Parallelen in Interaktionen,

(b) Entwicklung sozialer Fähigkeiten in Interaktionen mit anderen Menschen und Objekten,

(c) Erforschung inter-subjektiver Faktoren der Psychopathologie und ihrer Behandlung und

(d) kultureller Verhaltensweisen und Praktiken von Gruppen und Institutionen.

TESIS verfolgt dabei die Integration empirischer und theoretischer Forschungsergebnisse zu einer ganzheitlichen Betrachtung der verkörperten Inter-Subjektivität des Menschen.

Schwerpunkte in München:
Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie beteiligt sich mit 2 Projekten am TESIS-Netzwerk. Der Fokus liegt hier auf der Untersuchung inter-subjektiver Faktoren, die mit einer stressvollen körperlichen Erfahrung assoziiert werden und zu einer Therapiebedürftigkeit der Betroffenen geführt haben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Henningsen und Prof. Dr. Claas Lahmann werden 2 Forschungsrichtungen vertieft:

Gefördert durch:

Europäische Gemeinschaft, Marie Curie Initial Training Networks (ITN), Seventh EU Framework Programme (FP7-PEOPLE-2010-ITN, 264828)

Link: www.tesis-itn.eu