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AG Klinische Entwicklungspsychologie

Leitung: Dr. phil. Gabriele Schmid-Mühlbauer, Dipl.-Psych.

Die Arbeitsgruppe "Klinische Entwicklungspsychologie" an der Schnittstelle zwischen klinischer Psychologie und Entwicklungspsychologie beschäftigt sich mit der Entstehung und den Auswirkungen von psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Zudem widmet sie sich Fragen der Diagnostik und Therapie auf der Grundlage spezifisch entwicklungspsychologischer Erkenntnisse.

Studie "Frühkindliche Regulationsprobleme und Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung sowie Verhaltens- und kognitive Probleme in der Kindheit und im jungen Erwachsenenalter " (gefördert durch die DFG)

Zusammenfassung:
Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es herauszufinden, welche Faktoren, Lebensumstände und Verhaltensweisen zu einer gesunden Entwicklung bis ins junge Erwachsenenalter beitragen. Es soll überprüft werden, ob frühkindliche Regulationsprobleme den Ausgangspunkt für eine zukünftige Dysregulation in verschiedenen Funktionsbereichen (Aufmerksamkeit, Kognition, Verhalten, Emotionen) darstellen. Frühkindliche Regulationsprobleme umfassen Probleme mit exzessivem Schreien sowie Schlaf- und Fütter-/Essprobleme und sind häufig verbunden mit Problemen der Eltern-Kind Beziehung. Diese Fragestellung soll mittels bereits erhobener und noch zusätzlich zu erhebender Daten im Rahmen einer laufenden epidemiologischen Studie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter, der Bayerischen Entwicklungsstudie (BESt) unter der Leitung von Prof. Dr. D. Wolke und Prof. Dr. Dr. P. Bartmann, bearbeitet werden.

Kooperationspartner:

  • Prof. Dr. Dieter Wolke, Department of Psychology and Division of Mental Health & Wellbeing University of Warwick, Coventry / UK
  • Prof. Dr. Dr. Peter Bartmann, Universitätsklinikum Bonn, Bonn
  • Prof. Dr. Claus Zimmer, Abteilung für Neuroradiologie, Klinikum rechts der Isar, TUM, München
  • Dr. Christian Sorg und Dr. Afra Wohlschläger, Abteilung für Neuroradiologie, Klinikum rechts der Isar, TUM, München
  • Prof. Dr. Katri Räikkönen, Institute of Behavioural Sciences / Developmental Psychology Research Group, University of Helsinki, Helsinki, Finnland
     

ausführliche Projektbeschreibung [pdf]