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Emotionsregulation bei Patienten mit chronischem Schmerz (EmoR)

Teilnehmer für Studie gesucht: Emotionen und chronischer Schmerz

Für diese Studie suchen wir auch noch gesunde Probanden:            

  • zwischen 20 und 60 Jahren
  • mit Partner/in, welche/r ebenfalls bereit ist, an der Studie teilzunehmen.
  • Aufwandsentschädigung 100.- €

Bei Interesse rufen Sie uns gerne an:
Kontakt: 089 - 4140 6166 Zeynep Okur (MA Psychologie) / Heribert Sattel (Dipl. Psych.)

 

Hängt chronischer Schmerz mit Emotionen zusammen?

  • Wie hängen unterschiedliche Emotionen, zum Beispiel Ärger oder Entspannung, mit chronischen Schmerzen zusammen?
  • Wie reagiert der Körper in Stress-Situationen oder bei Entspannung?
  • Wie gehen Sie gerade auch mit emotional belastenden interpersonellen Situationen um?

Wir möchten auf diese wichtige Fragen bessere Antworten finden. Unsere Studie trägt unmittelbar dazu bei, die mit chronischen Schmerzen verbundenen Faktoren besser zu verstehen. Es ist zu erwarten, dass wir auf der Grundlage dieser Ergebnisse auch die Behandlung der Beschwerden weiter verbessern können.

Das Ziel des Projekts ist mithin die Entwicklung eines Modells zum Zusammenhang von chronischem Schmerz und Emotionsregulation. Die Interaktion von Schmerzpatienten mit ihren Angehörigen gewährleistet dabei eine echte emotionale Beteiligung.

Haben Sie chronische Schmerzen? Die EmoR-Forschungsstudie braucht Menschen wie Sie.

Wir suchen Patienten mit einer Diagnose ...

• einer Arthrose ODER
• anhaltender Schmerzen, für die keine klare körperliche Ursache gefunden werden konnte (somatoforme Schmerzstörung),
• mit Partner/in, welche/r ebenfalls bereit ist, an der Studie teilzunehmen,
• und sie sollten zwischen 20 und 60 Jahren alt sein.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Sie kommen gemeinsam mit Ihrem Partner zu der etwa einstündigen Untersuchung. In dieser Zeit

 • füllen Sie und Ihr/e Partner/in jeweils einen Fragebogen aus;
• führen Sie gemeinsam mit der Versuchsleiterin ein persönliches Gespräch mit Ihrem/r Partner/ in, in dem Ihre körperlichen Reaktionen (Wärmebild, Herzfrequenz, elektrodermale Aktivität) gemessen werden.
• Inhalt dieses Gespräches werden auch schwierige, emotional belastende Umstände in Ihrem Alltagsleben sein.
• Nach einer Entspannungsübung erhalten Sie auf Wunsch eine abschließende Rückmeldung über den Verlauf des Experiments.

Was sind Ihre Vorteile, wenn Sie teilnehmen?

• Sie helfen uns, die Bedingungen für das Auftreten von und den Umgang mit chronischen Schmerzen besser zu verstehen.
• Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro.
• Sie und Ihr/e Partner/in nehmen an einer Entspannungsübung teil.

Können Schwierigkeiten auftreten?

• Während des Experiments werden auch emotional belastende Themen angesprochen, dennoch sind Risiken und Nebenwirkungen nicht zu erwarten.

Vertraulichkeit

• Im Zusammenhang mit der Studienteilnahme werden alle Informationen vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.
• Diese Studie ist durch die Ethik-Kommission der Fakultät für Medizin am Klinikum rechts der Isar (MRI) genehmigt.

 

Interesse? Bitte wenden Sie sich an Frau Zeynep Okur (MA, Psychologin)
Klinik für Psychosomatische Medizin
Klinikum rechts der Isar der TU München
Tel: 089/4140 6166
Mobil: 0176 92292286
Fax: 089/4140 4845
E Mail: z.okur@tum.de

 

Flyer: "Emotionsregulation bei Chronischem Schmerz" (pdf, 1,8 Mb)

Informationen für die Presse: www.mri.tum.de/pressemeldungen

Münchener Abendzeitung: www.abendzeitung-muenchen.de

 

Die Studie wird unter der Leitung von Prof. Dr. med. Peter Henningsen und in Zusammenarbeit mit dem „Institute for Advanced Biomedical Technologies“ (ITAB), Chieti (Italien), durchgeführt. Sie wird durch das siebte Rahmenprogramm der Europäischen Kommission gefördert (Marie-Curie Initial Training Network, „Towards an Embodied Science of InterSubjectivity” (TESIS); FP7-PEOPLE-2010- ITN, 264828).